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All diese Gedichte sind von mir und wenn ihr eines kopieren wollt würde ich euch bitten dazuzuschreiben das es von mir ist, bzw diese Seite verlinken

Angst … davor, jemanden zu enttäuschen
Angst … davor, was andere denken könnten
Angst … davor, zu leben
Angst … davor, andere zu verletzen
Angst … davor, die Kontrolle zu verlieren
Angst … davor, enttäuscht zu werden
Angst … davor, Freunde zu verlieren
Angst … davor, allein zu sein
Angst … davor, zu schlafen
Angst … davor, in meinen Alpträumen gefangen zu sein
Angst … davor, alt zu werden
Angst … davor, zu weinen
Angst … davor, verlassen zu werden
Angst … davor, zu lieben
Angst … davor, Gefühle zu zeigen
Angst … davor, schwach zu sein
Angst … davor, verachtet zu werden
Angst … davor, zu viele Gefühle zuzulassen
Angst … davor, wie andere reagieren könnten
Angst … davor, sich zu erinnern
Angst … davor, meinen Körper weiter kaputt zu machen
Angst … mich selbst zu verlieren
Angst … davor, Angst zu haben
Angst … vor … MIR

 _______________________________________________

Sag mir nen Grund zu leben,
denn ich finde keinen mehr.
Gib mir wieder Freude am Leben,
denn ich habe keine mehr.
Mein Kopf ist leer,
blind vor Trauer laufe ich durch die Straßen.
Warum muss ich das ertragen?
Alles ist kaputt…
Du hast es kaputt gemacht!
Oder doch ich?!
Ich kann nicht mehr denken,
ich fühle nur noch den Schmerz.
- ich nehme die Pistole –
ich erinnere mich noch an diese Zeit,
aber jetzt ist alles vorbei…
- ich entsichere die Waffe -
Vielleicht ist es besser so!
Vielleicht bewahrt es mich vor noch mehr Schmerz!
- ich drücke ab-
Vielleicht bin ich hier willkommen
Meinen Frieden zu finden …

__________________________________________________

Ich erinnere mich noch an die ersten Kratzer,
die immer breiter wurden.
Ich erinnere mich noch an die ersten Stiche,
die immer häufiger wurden.
Und ich erinnere mich noch an die ersten Schnitte,
die immer tiefer wurden.
Der erste Schnitt .. Ich glaube, niemand kann nachempfinden, was ich fühlte,
wenn er nicht genau weiß wovon ich rede…
Es tat mehr weh als erwartet.
Und es kam Blut, mehr als erwartet.
Erst war ich erschrocken, hatte Angst.
Doch dieses Gefühl verschwand schnell,
es war auf eine wunderbare Weise vergessen.
Dieses vergessen war es, das mich süchtig machte.
Und dieses vergessen ist es, das mich zu einem anderen Menschen werden lässt.
Ich vermisse die Zeit,
in der ich nicht darauf achten musste, meine Narben zu verstecken.
Doch diese zeit ist vorbei,
Vergangenheit .. eine bloße Erinnerung.
An dem Tag, an dem die Klinge das erste Mal in meine haut schnitt,
war diese Zeit vorbei.
Damals wusste ich nicht was passieren würde.
Heute weiß ich es und bereue.
Ich bereu meine Sucht nach Vergessen

___________________________________________________

 
Lieber Gott.. Ich habe nie an dich geglaubt
und wenn ich ehrlich bin, tu ichs auch jetzt noch nicht ...
Aber mir fällt niemand anders ein,
an den ich diese Bitte richten könnte...
Bitte pass auf meine Freunde auf!
Pass auf das sie jemanden haben,
der für sie sorgt,
ihnen zuhört und ihnen die Geborgenheit gibt,
die ich ihnen dann nicht mehr geben kann.
Ich kann nicht mein Leben beenden
ohne die Gewissheit, dass es all den Lieben gut geht,
die ich hier zurücklasse.
Verzeiht mir ... Ich liebe euch - Ich werde euch vermissen,
Aber ihr kennt mich:
Ich bin zu stolz, um Hilfe zu bitten oder sie anzunehmen,
zu stolz,
Gefühle zu zeigen
und zu stolz,
eine Niederlage einzugestehen.
Es ist feige, alle Probleme zu beenden,
indem ich auch mein Leben beende...
Aber irgendwann werde ich nicht mehr können,
ich werde keine Energie mehr haben,
leer sein und zuviel wissen...
Wenn man zuviel weiß über diese Welt,
kann man nicht mehr in ihr leben,
es zerstört dich,
die Lügen zu sehen, zu wissen,
dass dein Leben eine Lüge ist...
Gott...
Ich bitte dich,
meinen Freunden das zu geben,
was ich zu selten gefunden habe:
Liebe,Geborgenheit,Vertrauen ... Freude am Leben
Pass auf, dass sie nie das Lachen verlernen,
sowie es mir passiert ist...
Ich weiß, sie werden nie verzeihen,
dass ich sie allein gelassen hab...
Aber irgendwann werden sie hoffentlich verstehen,
verstehen dass mein Herz so wehtat,
das ich nicht mehr leben konnte,
nicht einmal für sie, die wichtigsten Menschen,
die es gibt in meinem Leben...
Ich habe vielleicht nie verstanden,
nicht zu fragen, sondern zu aktzeptieren...
Ich wollte nichts aktzeptieren, was ich nicht verstand.
Bitte Lieber Gott, wenn es dich gibt,
pass auf sie auf...
Zu wissen das sie leiden müssen
und ich nicht helfen kann
ist das grausamste ...
Bitte lieber Gott, das ist mein erster
und einziger Wunsch an dich ...

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Ich dachte, ich hätte es endlich geschafft,
aufzuhören mit dem ganzen Schrott...
Ich dachte, ich hätte es wenigstens geschafft,
damit aufzuhören, meinen Körper zu zerstören.
Aber jetzt, wo ich soviel alleine bin,
denke ich viel nach.
Vielleicht zu viel
Ich möchte mir wieder wehtun...
Ich möchte wieder aufhören zu essen,
nicht weil ich dünn sein will,
sondern weil ich mir beweisen muss,
dass ich die Kontrolle über diesen Körper habe,
über diesen verdammten Körper
der mich hier festhält.
Ich möchte mich wieder schneiden,
gleichzeitig mit der Angst und der Hoffnung leben,
zu tief zu schneiden
Vielleicht...sterben zu können,
ohne es "absichtlich" herbeigeführt zuhaben
Allen zeigen , dass ich auch Gefühle habe,
dass ich keine Puppe bin,
dass man nicht von mir erwarten kann,
dass ich immer funktioniere,
dass ich immer für alle da bin,
dass ich jemanden vom Selbstmord abhalte,
obwohl ich mich so gerne selbst umbringen würde.
Verdammt nochmal...Ich bin ein Lebewesen,
keine Maschine!
Ich bin überfordert mit dem was man von mir verlangt,
jeden Tag, jede Stunde, jede Minute...
Ich kann nicht mehr...
Ich will doch nur tot sein 

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"Alles wird gut"
"Du hast keinen Grund zu weinen"
"Du musst doch glücklich sein"
"Gehts dir wieder gut?"

Bleibt mir weg mit euren tollen Ratschlägen,
eurem geheuchelten Intresse!
Ihr seid doch glücklich,
solange ich sage "mir gehts gut" und lächle.
Wies mir wirklich geht ist euch doch egal.
Ihr würdet doch nicht mal kapieren wan in mir vorgeht,
wenn ihr die Narben sehen würdet.
Ich wollts nicht kapieren,
ihr lebt in eurer heilen Welt,
aus der ich rausgeschmissen wurde!
Ihr habt mich nie weinen sehen,
immer nur lachen ...
Warum? Weil ich kein Mitleid wollte,
weil ich euer Gerede nicht ertragen kann.
Ich bin doch sowieso an allem Schuld,
is doch scheißegal was ich fühle...
Ihr werdet nie aufwachen

______________________________________________

Wenn du wüsstest, morgen bin ich weg,
würdest du mal mit mir reden wie mit einer Tochter?

Wenn du wüsstest, du siehst mich das letzte mal,
würdest du mir in die Augen schauen ohne Verachtung im Blick?

Wenn du wüsstest, was du mir unbewusst angetan hast,
würdest du es bereuen?

Wenn du wüsstest, du bist es, der mich in die Sucht zurücktrieb,
würdest du mich immer noch in die Psychatrie stecken wollen?

Wenn du wüsstest, was in meinem Kopf vorgeht,
würdest du endlich wenigstens versuchen wollen zu verstehen?

Wenn du wüsstest, wie du mich inerlich gequält hast,
würdest du versuchen meine Wunden zu versorgen?

Wenn du wüsstest, ich bin tot ... wegen dir,
was würdest du dann tun?!

___________________________________________________

Ich schau in den Spiegel,
und könnt kotzen vor Abscheu.
Vor Abscheu davon,
wie kaputt das ist, was ich sehe.
Narben an Bauch und Schenkel,
von diesem dauernden Hin-Und-Her von Dick und Dünn.
Narben an Armen und Hüften..
um zu vergessen.
Narben im Herzen...
um zu leben.
Wenn andre mich sehen,
sehen sie ein lustiges, lachendes junges Mädchen.
Doch würden sie verstehen, was meine Augen sagen,
wüssten sie,
dass das alles nur Getue ist, nur eine Maske.
Dass dieses Mädchen das Lachen schon lange verlernt hat.
Dass es nur lacht,
damit es nicht in Tränen ausbricht
und
damit andere denken, ihm ginge es gut.
Sie würden sehen,
dass dieses Mädchen auf den Tod wartet,
dass es sich ihn herbeiwünscht.
Sie würden sehen,
dass es nie verarbeitet hat, was es erlebt hat.
Dass immer alles verdrängt wurde.
Aber das wird nie jemand sehen,
weil sie ihre Gefühle nicht zeigt,
bis zu dem Tag,
an dem man ihren Körper findet ...
... tot

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Intressierts dich eigentlich überhaupt nicht,
was in deiner eigenen Tochter vorgeht?
Intressierts dich nicht,
warum deine eigene Tochter weinend da sitzt?
Merkst du eigentlich,
was sie gemacht hat, alleine in ihrem Zimmer?
Merkst du eigentlich,
dass sie nicht mehr lacht, nicht mehr glücklich sein kann?
Hast du sie jemals gesehen,
die Narben am Körper deiner Tochter?
Hast du sie jemals gesehen,
die Tränen die sie jede Nacht vergossen hat?
Hast du sie je wahrgenommen,
die Hilfeschreie deiner Tochter?
hast du sie je wahrgenommen,
ihre Angst, dich wieder zu enttäuschen?
Hast du es bemerkt,
als sie ihr Leben aufgab?
Hats du es bemerkt,
als sie aufhörte zu sprechen und zu essen?
hast du getrauert,
als du sie dort liegen sahst, in ihrem eigenen Blut?
Eirst du jemals verstehen,
wieso sie sich umgebracht hat?? 

______________________________________________

Da..tief in mir drin...
ist ein kleines Mädchen.
Es ist das Kind in einem jungen Mädchen,
dass zu viel erlebt hat.
Dieses kleine Mädchen will leben,
will glücklich sein und alt werden.
Aber dieses Mädchen darf nicht über ihr Leben entscheiden,
weil sie nur der Teil einer anderen ist,
ein unendlich kleiner Teil,
der entstand,
als ein kleines Mädchen weinen vor seiner Mutter stand,
sie fragte :"Wieso muss ich leben?Wieso darf ich nicht tot sein?"
In diesem Moment zerbrach etwas in ihm...
Es wurde zu zwei Mädchen...
Wenn das kleine Mädchen in ihr nicht mehr existiert,
ist ihre letzte Hoffung weg.
Und dann...
Dann bin ich tot

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Liebe ist,
...wenn du jemanden küssen willst,
auch wenn du ihn noch nie zuvor gesehn hast.
...wenn du jemanden vermisst,
auch wenn du noch nie am gleichen ort mit ihm warst.
...wenn du jemanden siehst,
egal in welcher situation du bist.
...wenn du Schmetterlinge im Bauch hast,
wenn jemand nur den Namen deines Geliebten sagt.
...wenn du das Gefühl hast,nichtmehr ohne ihn leben zu können,
auch wenn dein Leben gerade erst begonnen hat.
...wenn du jemandem in die Augen schaust und dir sicher bist,
dass du deine Gedanken und dein Leben mit ihm teilen willst.

DAS ist Liebe...

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Die Sonne scheint ...

Ein junges Mädchen kommt nach Hause,
ihre Eltern sind nicht da.
Sie macht das Essen, wartet auf ihre Eltern.
Als ihre Eltern nach Hause kommen,
verschwindet sie wortlos... sie wird ignoriert, wie so oft.
Allein sitzt sie da und weint.
Sie hört das Lachen eines kleinen Kinder,
schaut aus dem Fenster.
Dort steht ein kleines Mädchen mit seinen Eltern.
Sie lachen vergnügt, strahlen vor Freude.
Das Mädchen verlässt leise das Haus,
niemand bemerkt es.
Es läuft durch die Statd, doch es sieht niemanden mehr,
ihr Kopf ist leer.
Sie läuft zur Brücke, zögert kurz.
Steht an der Kante.
Der Wind weht ihr ums Gesicht,
sie schaut aufs Wasser. Unwirklich hört sie die Stimmen der Anderen,
doch ihr ist es egal was sie sagen.
Sie sieht die Gesichter ihrer Eltern und Freunde,
eine Träne fällt in den Fluss, sie springt.

Die Sonne scheint...

 

 

 

 




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